Papierbild

Der Begriff FINE ART PRINT leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet sinngemäß DAS FEINE BILD.

Der Begriff wurde von Ansel Adams geprägt und besagt, dass ein Bild nicht nur ein ansprechendes Bildmotiv enthalten soll, sondern dass es auch durch eine technisch gute (feine) Ausarbeitung und eine fachgerechte Präsentation zum außergewöhnlichen (FEINEN) BILD wird.
Die Haltbarkeit des Bildes ist ein wichtiges Kriterium für die technische, sichtbare Qualität eines FINE ART PRINTS. Farbbilder aus den 70er Jahren haben meistens nicht mehr die Originalfarbtöne. Umwelteinflüsse und nicht archivfeste Bildträger sind Schuld an der Misere. Interessanterweise haben dieses Problem fast ausschießlich Farbbilder aus dieser Zeit. SW (Schwarz-Weiss) Bilder kennen das Problem meistens nicht, da der Barytträger, auf dem die lichtempfindliche Schicht eingelagert ist, durch lange Spülzeiten mit Wasser rein gewaschen werden kann und somit die Alterung sehr verlangsamt wird. Zusätzlich kann man durch Tönungen das Bildsilber so stabilisieren, dass diese Bilder wirklich jahrzehntelang ohne sichtbare Alterung halten.

Heute können Bilder durch Tintendruckverfahren auf ungepufferten, säurefreien Büttenpapieren selbst in Farbe mehr als hundert Jahre halten.

Für mich sind Fine Art Prints nicht nur technisch einwandfreie Bilder, die die obengeannten Bedinungen erfüllen, sondern es sind auch Bilder, die ich sofort in meine Wohnung hängen würde, weil sie mich inspirieren und Geschichten erzählen.